Mittwoch, 10. Juni 2015

Fantasia

Ich hatte ganz was anderes vor, aber so ist es ja manchmal mit dem Seifen machen. Hier war der Seifenleim viel dünner als er sollte, und so ist da mehr ineinandergelaufen, als beabsichtigt. Aber nicht schlimm, denn ich bin mit diesem besonderen Seifchen sehr zufrieden. Auf dem oberen Bild sehe ich in der oberen linken Ecke zwei Seehunde, die mit einem Ball spielen. Und auf dem dritten Foto sehe ich zwei Delphine. Zu den fröhlichen Farben gibt es einen lieblichen Duft (Wild Elderberry).




Kommentare:

  1. Liebe Petra! Merkt man kaum, daß Du etwas anderes vorhattest... Genau das finde ich auch so spannend am Seife machen, daß es oft anders kommt, als man gerne hätte :-) Mir gefällt sie sehr gut, sehr schöne Farben! Liebe Grüße Karin

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    1. Liebe Karin, das stimmt, das ist wirklich das spannende am Seife machen. Und oft ist es mir sogar schon so gegangen, dass genau diese kleinen "Fehler" mir neue Wege gezeigt haben.

      Bei dieser Seife kann man es wirklich nicht erahnen, dass was dran schief gegangen ist. Mir ist der Leim viel zu dünn geraten, und ich habe Trennstege benutzt, und es sollte nur in der Mitte Farbe sein. Die lief aber, weil der Leim so dünn war, durch die Trennwände, obwohl ich da auch schon entsprechend Leim eingefüllt hatte. Ich merkte es, weil die Seitenkammern immer voller wurden, und farbig. Ich dachte schon, das könne ich jetzt vergessen, habe aber einfach weiter gemacht, da ich schon häufig festgestellt habe, dass doch interessante und oft schöne Dinge dabei heraus kommen. Auch diese Seife hat mich belohnt.

      Danke Dir für Deine Worte zur Fantasia, ich freue mich sehr!

      Liebe Grüße
      Petra

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  2. Liebe Petra, ich hatte bis jetzt keine Zeit, dein hübsches Seehund-Seifchen zu kommentieren, jetzt aber: sehr abstrakt vom Muster, mir gefällt sie aber sehr und ich finde es auch immer ganz lustig, was für Bilder man in Seife alles entdecken kann...meistens sind es Tiere...GLG Angie

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    1. Liebe Angie, vielen lieben Dank! Und Du hast recht, man kann so einiges in Seifen entdecken, und meistens sind es tatsächlich Tiere. Fantasia ist wirklich ein abstraktes Seifchen, das ich auf seine besondere Art dennoch mag. Freut mich sehr, dass es Dir damit genauso geht. Viele liebe Grüße, Petra

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  3. Liebe Petra, deine Seifen sind wunder, wunder schön...
    Da ich noch Anfängerin im Seife sieden bin(habe ca.15 Seifen gesiedet),möchte ich jetzt auch gerne mal so ein gelungenes Kunstwerk probieren,mir wird jedoch der Seifenleim immer ziemlich schnell fest, dann kann man ihn sehr schlecht so schön in die Form gießen.
    Liegt es am zu langen rühren oder an der Zusammensetzung der Öle und Buttern,oder an Zugabe von Salz und Zucker das er flüssiger bleibt???
    Für ein paar Tips wäre ich dir sehr dankbar....
    Ganz liebe Grüße Uschi

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    1. Liebe Uschi,
      erstmal freut es mich ungemein, dass Du mich hier besuchst, meine Seifen so schön findest, und vor allem auch fragst. Ich helfe so gern! Und Du gibst mir damit die Gelegenheit!
      Für einen flüssigen Leim ist das A und O die Bearbeitungstemperatur! Ich schaue, dass meine Fette und Lauge möglichst 28 Grad (auch beides sollte in etwa dieselbe Temperatur haben! Große Abweichungen ergeben eine unschöne Konsistenz, so habe ich zumindest das Gefühl. Das nasse Kreide-Syndrom z. B., so dass sich die fertige Seife so schmierig anfühlt). Miss das unbedingt mit einem guten digitalen Thermometer, die sind am verlässlichsten! Es mag sein, dass gewisse Zutaten (viele feste Fette, Rizinusöl, Sheabutter) dafür sorgen können, dass der Leim nicht so lange flüssig bleibt, aber am wichtigsten ist die wirklich exakte Temperatur!
      Dann auch nicht zuuuuu lange rühren. Lieber vorher mit dem Löffel rühren, damit sich Lauge und Fette gut verbinden können. Mit dem Pürierstab nicht zu viel. Ich teste zwischendurch immer mit dem Löffel, ob die Konsistenz die einer Suppe ist. Keine Brühe, das ist zu dünn. Aber eine schöne Cremesuppe. Da muss man ein bisschen experimentieren, bis man ein Gefühl dafür entwickelt. Auch wenn es langweilig ist, so empfehle ich dafür immer wieder dasselbe Rezept zu nehmen, denn damit sind dann die Bedingungen immer gleich, und man kann das besser vergleichen, als wenn man immer andere Zusammensetzungen nimmt. Später, wenn man ein Gefühl dafür entwickelt hat, kann man wieder zwischen den Rezepten wechseln. Ich kann Dir meine Lieblings-Rezepte (Menüleiste) empfehlen. Ich habe sie konzipiert, damit ich damit gut swirlen kann, also dass sie lange flüssig bleiben. Allen empfehle ich eine Temperatur von 28 Grad oder leicht drunter. Und unbedingt auf die empfohlene Wassermenge von mir achten! Zu viel Wasser würden diese Rezepte zu dünn machen, da sie wenig feste Fette enthalten. Meine Haut reagiert etwas empfindlich und neigt dazu trocken zu werden. Deshalb nehme ich lieber nicht so viele Schaumfette. Sie reichen immer noch aus für einen wirklich schönen Schaum!

      Achte bei den Düften unbedingt darauf, dass Du Düfte nimmst, die nicht zum andicken neigen. Die machen einem einen Strich durch die Rechnung!

      Und Zucker und Salz haben nichts mit der Flüssigkeit des Leims zu tun, die kannst Du bedenkenlos verwenden.

      Ich hoffe damit konnte ich Dir schon mal etwas helfen!

      Herzliche Grüße
      Petra

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  4. Hallo Petra,
    vielen, vielen Dank für deine schnelle und ausführliche Antwort, werde das alles so ausprobieren, wenn meine Bestellung nächste Woche bei mir ankommt ( kann es kaum erwarten :) ) deine Rezepte habe ich mir schon notiert, kann also, so hoffe ich nicht mehr allzuviel schiefgehen.Werde mich dann noch mal melden..
    Vielen, vielen Dank und ein sonniges Wochenende Gruß Uschi

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    1. Hallo Uschi,
      von Herzen gern! :-)
      Deine Ungeduld kann ich so gut verstehen, mich macht es auch immer verrückt, wenn ich etwas in Sachen Seifen ausprobieren möchte, und noch nicht loslegen kann.
      Ich wünsche Dir gutes Gelingen, und sollte etwas nicht so klappen wie gedacht, lass uns austauschen.
      Viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende auch für Dich!
      Petra

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